Platzregeln

Ausgrenzen (Regel 27-1):
Die Platzgrenzen (Aus) sind durch Zäune oder weiße Pfähle gekennzeichnet.


Wasserhindernisse (Regel 26-1):
Wasserhindernisse sind durch gelbe Pfähle, seitliche Wasserhindernisse durch rote Pfähle gekennzeichnet. Die Grenze ist die gedachte Verbindungslinie zwischen den Pfählen. Bei Wasserhindernissen mit Spundwänden ist die Innenseite der Spundwände die Grenze. Die Spundwand selbst liegt außerhalb des Hindernisses.

Für die Wasserhindernisse A9, B6, B7, C4 und C6 gilt zur Spielbeschleunigung:

Ist es nicht sicher, ob ein Ball in dem Hindernis ist oder darin verloren ist, so darf der Spieler einen anderen Ball provisorisch nach jeder der anwendbaren Wahlmöglichkeiten nach Regel 26-1 spielen.

Wird der ursprüngliche Ball außerhalb des Wasserhindernisses gefunden, so muss der Spieler das Spiel mit ihm fortsetzen.

Wird der ursprüngliche Ball im Wasserhindernis gefunden, so darf der Spieler den Ball spielen wie er liegt oder das Spiel mit dem provisorisch gespielten Ball fortsetzen; er darf jedoch nicht mit dem ursprünglichen Ball nach Regel 26-1 verfahren.

Drop-Zone (C4)
Die Drop-Zone an der Bahn C4 gilt für das Wasserhindernis vor dem Grün. Ist der Ball in dem Wasserhindernis, kann nach Regel 26-1 verfahren werden oder die Drop-Zone benutzt werden.
 
Geschütztes Biotop (B6)

Ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass ein Ball in einem geschützten Biotop ist, das als Wasserhindernis oder seitliches Wasserhindernis bezeichnet wurde, muss der Spieler nach Regel 26-1 verfahren und zieht sich einen Strafschlag zu.

Liegt ein Ball so am geschützten Biotop in einer Lage, in der die Standposition oder der Raum des beabsichtigten Schwungs durch das geschützte Biotop betroffen ist, muss der Spieler straflose Erleichterung nehmen und den Ball von dem Punkt, der die Behinderung ausschließt, innerhalb einer Schlägerlänge fallen lassen.

Boden in Ausbesserung (Regel 25-1):
Boden in Ausbesserung ist durch blaue Pfähle gekennzeichnet, es muss straflose Erleichterung nach Regel 25-1b in Anspruch genommen werden.

Alle angelegten Ausweichgrüns gelten als Boden in Ausbesserung, von denen nicht gespielt werden darf.

Von eingeebneten Maulwurfshügeln oder Löchern von erdgrabenden Tieren darf Erleichterung dann nicht in Anspruch genommen werden, wenn lediglich die Standposition beeinträchtigt ist.

Eingebetteter Ball (Regel 25-2)
Ist im Gelände ein Ball in sein eigenes Einschlagloch im Boden eingebettet, so darf er straflos aufgenommen, gereinigt und so nahe wie möglich der Stelle, an der er lag, jedoch nicht näher zum Loch, fallen gelassen werden (Es gilt Ziffer 4a in Anhang I Teil B der Golfregeln)
 
Hemmnisse (Regel 24):

Von Bäumen oder Büschen, die mit Pfählen befestigt, mit Draht oder anderen Verstärkungen versehen, durch Bewässerungsringe oder durch rot-weißes Trassenbank gekennzeichnet sind, muss straflose Erleichterung nach Regel 24-2b genommen werden.
Steine im Bunker sind bewegliche Hemmnisse nach Regel 24-1. Alle Findlinge sind unbewegliche Hemmnisse. Befestigte und geschüttete Wege sind künstlich angelegte Oberflächen, von denen straflose Erleichterung nach Regel 24-2b in Anspruch genommen werden kann.

Entfernungsmarkierungen

  • 100 m Anfang Grün: Pfahl mit weißem Ring
  • 150 m Anfang Grün: Pfahl mit 2 weißen Ringen
  • 200 m Anfang Grün: Pfahl mit 3 weißen Ringen
  • Auf den Sprinklerdeckeln auf dem C-Platz Anfang/Mitte/Ende Grün
  • Auf den Sprinklerdeckeln auf dem A- u. B-Platz Anfang und Ende Grün

Strafe für Verstoß gegen Platzregeln
Lochspiel – Lochverlust / Zählspiel – 2 Strafschläge

Hinweis:
Achten Sie auf evtl. zeitweilige Platzregeln im Aushang